Einsätze 2010



Brand in Gewerbebetrieb

Alarmierung:

Funkmeldeempfänger (FME)

Datum, Uhrzeit:

21. August 2010 --- 07:50 Uhr

Einsatzort:

Bramsche, Hafenstraße

Einsatzstichwort:

F-Gewerbebetrieb

Bericht

Ein Brand in einer Lageranlage für Hefeprodukte bei der Firma Leiber in Bramsche hat am Samstag, 21. August, frühmorgens einen Großeinsatz mehrerer Feuerwehren ausgelöst.

Um 5.35 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Die Sprinkleranlage des Bierhefe verarbeitenden Betriebs hatte da schon ausgelöst und mit der Bewässerung begonnen. Die freiwilligen Feuerwehren Bramsche, Engter und Wallenhorst wurden als Erste alarmiert.

Weil schnell abzusehen war, dass für die Löscharbeiten unter großer Hitze viele Atemschutzgeräteträger gebraucht würden, wurden die freiwilligen Feuerwehren Epe und Achmer nachalarmiert, sagte Einsatzleiter Cornelis van de Water. Den Feuerwehren gelang es rasch, sich einen Zugang zu dem Brand zu verschaffen. Das Feuer war in einer Lager- und Fördereinrichtung für Hefeprodukte ausgebrochen.

Auch die schnelle Einsatzgruppe (SEG) des Malteser-Hilfsdienstes rückte zu dem Großeinsatz aus. Ein Übergreifen des Brandes auf weitere Bereiche der Bierhefe-Firma konnte verhindert werden, die Löscharbeiten zogen sich jedoch mehrere Stunden hin. Vor allem die große Zahl an benötigten Atemschutzgeräteträgern hat den Einsatz der insgesamt fünf Feuerwehren erforderlich gemacht.

Über die Brandursache konnten Polizei und Leiber- Geschäftsführer Michael von Laer auch am Sonntag keine Angaben machen. Am heutigen Montag nehmen spezielle Brandermittler ihre Arbeit auf, 23. August,um herauszufinden, warum in der sogenannten Aspirationsanlage des Produktionsbereiches das Feuer überhaupt ausbrechen konnte. So viel aber steht fest, dass keine Explosion stattgefunden hat.

Dennoch ist laut von Laer die geschlossene Filteranlage durch Feuer und Hitzeentwicklung erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden. Die starke Rauchentwicklung über der Anlage sei im Übrigen auf den Ventilator zurückzuführen, der den Qualm nach außen geblasen habe.

Der technische Schaden führe zu einem Produktionsausfall. Der Geschäftsführer ging davon aus, dass vermutlich eine Woche lang die Aufräum- und Reparaturarbeiten in Anspruch nähmen, was sich aber nicht auf die Lieferverpflichtungen auswirke. Da sein Unternehmen aber über ein gut gefülltes Lager verfüge, müssten die Kunden nicht auf ihre bestellte Ware verzichten.

Die Polizei konnte am Sonntag zumindest so viel sagen, dass Brandstiftung ausgeschlossen sei. Über die Schadenshöhe machten Geschäftsführer und Ermittler keine Angaben. Auch hier müsse das Ergebnis der weiteren Untersuchungen abgewartet werden. „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen“, war Michael von Laer die Erleichterung deutlich anzumerken.

Text: Bramscher Nachrichten

Eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Achmer:

LF 16/12, MEF-G

Feuerwehr Bramsche-Mitte:

ELW 1, LF 8, DLK 23/12, LF 16, TLF 24/50, MTF

Feuerwehr Engter:

LF 8/6, TLF 16/24-Tr, TSF, MTF

Feuerwehr Epe:

LF 8/6, MTF

Feuerwehr Wallenhorst:

TLF 16/25, DLK 18/12

Rettungsdienst:

RTW Bramsche, SEG 2

Sonstige:

Polizei

Fotos

Fotos: www.nord-west-media.de



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