Wasserrettungssatz
Notfälle auf und an Gewässern gehören zu den seltenen Einsätzen der Feuerwehren. Dennoch wird die Feuerwehr zu eventuellen Wassernotfällen gerufen und gehört somit zu den ersten Kräften vor Ort. In Achmer stellen neben dem Mittellandkanal auch zahlreiche Seen, Teiche und Flüsse eine Gefährdung dar. Im Einsatzfall würde neben der Feuerwehr Achmer, der Drehleiter Bramsche und dem Rettungsdienst auch die Feuerwehr-Tauchergruppe der Stadt Bramsche zum Einsatz kommen, welche u. a. über ein Schlauchboot verfügt.
Um bei einem Wassernotfall schnelle und effektive Hilfe zu leisten, ist auf dem LF 16/12 ein Wasserrettungssatz verlastet. Dieser umfasst neben Taucherbrillen, Schnorcheln und Schwimmflossen auch eine Rettungsboje.
Bei der Rettungsboje handelt es sich um einen leuchtfarbenen Auftriebskörper mit eingearbeiteten Griffen und einer schwimmfähigen Leine mit Umhängeschlaufe. Die Boje wird dazu verwendet ertrinkende Personen über Wasser zu halten und gegebenenfalls an Land zu ziehen. Des Weiteren dient die Rettungsboje zur Eigensicherung und Kennzeichnung des Rettungsschwimmers.
Die Schwimmflossen sollen ein schnelleres vorankommen des Schwimmers gewährleisten. Mit Hilfe der Taucherbrillen und Schnorcheln kann Oberflächennah nach bereits versunkenen Personen gesucht werden.
Das Wasserrettungsset wird ergänzt durch das Spineboard, mit dessen Hilfe Personen an Land geschleppt und Patientengerecht aus dem Wasser gerettet werden können. Für die an der Wasserkante arbeitenden Kräfte stehen außerdem Schwimmwesten zur Verfügung.
Wasserrettung mit Rettungsboje und Spineboard